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48 Ausflügler aus den Weserdörfern besuchten Bückeburg

 Gruppenbilld

Von Vera und Peter Varlemann mustergültig organisiert, starteten 48 Ausflügler aus den
Weserdörfern Erder, Varenholz und Stemmen jüngst per Bus gen Bückeburg.


Die Senioren der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Varenholz besuchten dabei
die fürstliche Hofreitschule und die Bückeburger Stadtkirche,
unterbrochen durch Kaffee und Kuchen in der Küche des Bückeburger Schlosses.
Der Dank der Ausflügler ging an die Organisatoren und den Busfahrer.

In der fürstlichen Hofreitschule musste aus personellen Gründen die geplante Reitkunstführung ausfallen.
Stattdessen gab es ein fast einstündiges öffentliches Training. Da gab es viel zu erfahren: dass der Damensitz,
von Patrizia Schneider demonstriert, nicht schwerer als der normale ist, dass ein Reitstöckchen ein wichtiges Hilfsmittel ist
und dass in Bückeburg neun verschiedene Barock-Pferderassen vertreten sind. Es wurden rege Fragen gestellt und beantwortet.
22 Pferde besitzt die Hofreitschule. Das Klatschen des Publikums fassen die Tiere als Lob auf.
Besonderen Beifall gab es beim Ringstechen mit einer Lanze. Gezeigt wurden beispielsweise auch Galopp-Pirouette und Traversale.
Das älteste vorgeführte Pferd ist bereits 26 Jahre alt. Es war früher beispielsweise bei Ritterturnieren im Einsatz.

Die imposante Bückeberger Stadtkirche wurde 1615 eingeweiht. Es war eine Repräsentationskirche des Grafen Ernst.
Sie hat keinen Turm, weil der Boden keinen trägt, dafür aber ein auffallendes Bronze-Taufbecken von Adria de Vries.
Auch die Kanzel aus Lindenholz und Blattgold zog viele Blicke auf sich. Die Orgel hängt über dem Altar.
Das ist außergewöhnlich, aber dadurch begründet, dass auf der anderen Seite die Fürsten-Prieche ist.
Die Kirchenführerin erinnerte daran, dass der aktuelle Fürst Alexander in dieser Kirche bereits zweimal getraut worden ist.
Hofprediger in Bückeburg war von 1771 bis 1776 Johann Gottfried Herder, dem auf der Nordseite der Kirche ein Denkmal gebaut worden ist.
Und ein Sohn von Johann Sebastian Bach war in der Schlosskapelle musikalisch tätig.

Pastor Brehme Frau Kollert
Zum Abschluss in der Stadtkirche wurden zwei Lieder gesungen.
Zudem machte sich Pastor Christian Brehme
Gedanken über dieses Bauwerk mit seinen hohen Pfeilern und dem Deckengewölbe.
Seine weiteren besinnlichen Worte beendeten diesen Ausflug.
Insgesamt waren die Nordlipper fast fünf Stunden unterwegs.        

 

 

Hans-Ulrich Krause

 

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© Schlosskirche Varenholz