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Schlosskirche: Enorme Risse im Mauerwerk
Pressekoferenz Sanierung 2018


Varenholzer Gotteshaus wurde innen für ca. 220.000 Euro saniert
Die Innensanierung der Schlosskirche Varenholz wird rund 220.000 Euro kosten.
Davon trägt die Kirchengemeinde Varenholz selbst 150.000 Euro. Der Rest kommt aus Fördermitteln des Landes und der Lippischen Landeskirche.
Diese Zahlen wurden in einem Pressegespräch am 21. November 2018 im Gemeindehaus Varenholz genannt. Vera Varlemann,
Vorsitzende des Kirchenvorstandes, hatte dazu eingeladen.

Wie Hans-Peter Wegner und Uwe Strehle erläuterten, gab es im kirchlichen Mauerwerk Risse so groß,
„dass man die Hand durchstecken konnte“ (Objektleiter Strehle). Diese Risse seien vernahtet worden,
wie der Fachausdruck dafür heißt. Außerdem gab es eine neue Beleuchtung, und die Heizung bekam eine neue Brennwerttechnik.
Die Energieeinsparung betrage 28 Prozent.

Bürgermeister Mario Hecker erklärte, die Gemeinde sei zwar an diesem Projekt nicht beteiligt. 
Sie sei aber stolz auf die sanierten Kirchen in Hohenhausen, Talle und jetzt in Varenholz.
Das Gemeindeoberhaupt wörtlich: „Die Kirche ist ein Schmuckstück unserer Gemeinde wie natürlich auch das Schloss Varenholz.“
Hecker wies darauf hin, dass die letzte Sanierung 1976 erfolgt sei.

Die gute Teamleistung beim Bau in Varenholz stellte  Saskia Schöfer von der Oberen Denkmalbehörde Münster heraus.
Sie erklärte weiter: „Die Schlosskirche stammt aus dem 17. Jahrhundert. Sie hat für die Gemeinde einen hohen Wert.“

Ein wenig in die bewegte Geschichte des Gotteshauses blickte Objektleiter Uwe Strehle.
Er erinnerte an die Kirchenstifterin, die auf dem Todesbett gesagt hatte: „Und vergesst mein Kirchlein nicht.“
Diese Kirche sei etwas Besonderes, führte Strehle weiter aus.
Die erste Untersuchung habe nach Schwachstellen und Reparatur-Notwendigkeiten gefragt.
Dass die Kirche in den 70-er Jahren – wie auch das Schloss -  außen einen Zementputz erhalten hatte, erfuhr Strehle von einem Sitzungsteilnehmer.
Er sah diesen Putz offenbar durchaus kritisch.

Zur Orgelsanierung erklärte Vera Varlemann, dass diese alle 15 Jahre anstünde und auch jetzt wieder fällig wäre.
Sie hatte auch ausgeführt, dass die 1.300 Mitglieder der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Varenholz stolz auf ihr Gotteshaus seien.
„Aber wir haben auch Verantwortung für unsere Kirche“, erklärte sie. Erst 2009 sei die Dachsteinsanierung gestemmt worden.
Die Außenhülle sei also fertig, doch das Kirchen-Innere sei nun in die Jahre gekommen. Deshalb sei diese Maßnahme notwendig.

„Wir sind zügig im Zeitplan“, erklärte abschließend Thomas Fritzemeier als Vertreter der Landeskirche. „Motor“ des Ganzen sei Hans-Peter Wegner.                         

Hans-Ulrich Krause

   

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© Schlosskirche Varenholz