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Konzert mit enormer Vielseitigkeit

Senzanome 1

Bielefelder Ensemble „Senzanome“ überzeugte in Varenholz

Kalletal-Varenholz. Die 80-köpfige Zuschauerschar spendete viel Applaus und forderte zwei Zugaben,
die das Bielefelder Ensemble „Senzanome“ auch darbot.
Das mit „Januarstimmungen“ betitelte Konzert in der Varenholzer Schlosskirche,
gewohnt charmant von Jutta Echterhoff moderiert, erlebte das Sangestrio mal im Ensemble und mal in Soloparts.
Und auch in Mimik und Gestik wusste die Gruppe mit dem ungeheuren Stimmvolumen erneut voll zu überzeugen.
„Sie haben uns an einem kalten Wintertag die Herzen erwärmt“, resümierte Kirchenvorstandsvorsitzende Vera Varlemann,
die allen Beteiligten; zu denen natürlich auch wieder die Pianistin Tatjana Schuster gehörte, jeweils eine Rose überreichte.
Und Pastor Christian Brehme hatte dieses Lob parat: „Senzanome bedeutet: ohne Namen.
Bei uns in Varenholz haben Sie sich aber längst einen Namen gemacht.“

Insgesamt 16 Lieder und Arien wurden vorgetragen. Ingrid Stein und Susanne Mewes zeigten erneut auch ihr mimisches Talent,
beispielsweise bei den Liedern „Die Schwestern“ von Brahms und Rossinis „La Regata Veneziana“.
Beim ersten Song hatten sie Medaillons, in die sie verliebt blickten,
im zweiten Lied weiße Tücher, mit denen sie winkten und Fans einer Regatta darstellten.

Das Ensemble bewies einmal mehr seine enorme Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit.
Selbst höchste Töne wurden mühelos gemeistert. Peter Krudup von Behren bot bei „Odins Meeresritt“ (Carl Loewe)
eine skandinavische Legende musikalisch dar. Bei „Solveijgs Lied“ von Edvard Grieg hatte Susanne Mewes einen schönen Solopart.
Peter Krudup von Behren wiederum trat allein mit „Ol` Man River“ auf, einem Gospelsong.
„Moon River“ nach Mancini kam zum Schluss. Als Zugaben gab es „What a wonderful world“ und „Somewhere over the rainbow“,
wobei die Stimmen aller wiederum einen melodiösen Höhepunkt erreichten.

Senzanome 2Moderatorin Jutta Echterhoff trug zu diesem ersten Monat im Jahr passende
Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe und Joseph von Eichendorff vor.
Treffend beispielsweise Goethes Gedicht „An den Mond“.
Sie kündigte Liedtitel-Zungenbrecher wie „Oh dischiuso e il firmamento“ und
„Dormiro sol nel manto mio regal“,
jeweils aus Verdi-Werken, ohne jeglichen Versprecher an – auch lobenswert.

Fazit: Die Besucher des „Senzanome“-Konzerts in Varenholz erlebten
wieder einmal ein harmonisches
Ensemble mit höchst gelungenen Sangesleistungen und netten mimischen Einlagen.
Wer nicht da war, hat etwas verpasst!                                             

  

 Hans-Ulrich Krause                                                                                                                                                                                                                                  

 

 

   

Tageslosung  

   
© Schlosskirche Varenholz