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Über 100 Besucher in der Schlosskirche

Gotteshaus erstmals beim Tag des offenen Denkmals dabei

Tag des offenen Denkmals

Auf sehr gute Resonanz stieß am 8. September 2019 die Beteiligung
der Schlosskirche Varenholz am bundesweit begangenen „Tag des offenen Denkmals“.
Mehr als 100 Besucher wurden in der Zeit von 11 bis 17 Uhr gezählt.
In diesen sechs Stunden erzählte Vera Varlemann als Kirchenführerin
immer wieder die Geschichte von der Kirchenstifterin
Sybille Margarethe von Heiden-Donop, die auf dem Sterbebett ihren letzten
Wunsch so geäußert hatte: „Lasst mich ruhen, wo ich so glücklich war.
Und vergesst mein Kirchlein nicht.“ Ihr Gatte, Moritz Levin von Donop,
erfüllte den letzten Wunsch seiner Gemahlin.
Er errichtete ein Jahr nach ihrem Tod das Varenholzer Gotteshaus,
das 1682 eingeweiht  und  in dem  ihr Leichnam in einem Grabgewölbe
beigesetzt wurde. Die beiden Epitaphe
hinter dem Altar erinnern die Kirchenstifterin und den Bauherrn.

 

Vera Varlemann (stehend) mit Besuchern am Tag des
offenen Denkmals in der Schlosskirche Varenholz.


Viele weitere Details fanden Erwähnung: Die Kanzel, die Orgel, die beiden Emporen, der Grabstein des Amtmannes Ribbentrop auf dem Kirchenvorplatz, die Überschwemmung von 1937 und einiges mehr. Das Publikum zeigte reges Interesse. Es gab Fragen nach der Bauzeit von Schloss und Schlosskirche, dem nicht mehr vorhandenen Schlosspark, nach der Belegung des Internats mit Schülern, nach Biographien der Pastöre, die hier wirkten, nach den noch vorhandenen „Ufa-Bäumen“ nebenan (von der Filmfirma Ufa gepflanzt, die von 1945 bis 1951 im Schoss Varenholz untergekommen war). Und nach anderem mehr.

Es gab ein Wiedersehen mit vielen Ex-Varenholzern. Einer erinnerte an seine Tante, die in den 50-er Jahren in der nicht mehr vorhandenen Volksschule die Öfen mit Koks anheizte, damit in den beiden Wannen und drei Duschen samstags Körperpflege betrieben werden konnte.  Im Keller der Lehranstalt gab es damals diese Badeeinrichtung für die Dorfbevölkerung.  Nicht alle Wohnungen hatten damals bereits Badezimmer.

Es war auch ein Literaturtisch aufgebaut, auf dem Lesestoff aus Varenholz angeboten auch auch gut verkauft wurde: Die Heimatblätter drei und vier, das Hermann-Diestelhorst-Buch und das  Werk von Hans-Ulrich Krause über seine Zeit als Sportreporter im Kalletal.  Krause unterstützte Vera Varlemann auch mit Auskünften zur Kirche und zum Schloss. Die Faltblätter zur Schlosskirche Varenholz, die gratis zu erhalten waren, waren gleichfalls begehrt.

Küsterin Marita Kollert betreute einen Kaffee- und Kuchenstand, und Frank Schütte erfüllte das Gotteshaus mit den Klängen der von ihm gespielten Orgel.

Es war auch eine Dame da, die über die Fürstin Pauline forscht. Für sie war neu, was diese beliebte lippische Landessmutter 1796  geschrieben hatte: „Varenholz liegt reizend, wie ein Feenschloss von der Weser umflossen, umgeben von Fettweiden, worauf mehrere 100 Stück Rindvieh und nicht weniger Pferde grasen, bekrönen diese schöne Lage in der Entfernung Berge und Felsen.“

Fazit: eine sehr gelungene Veranstaltung! 
Hans-Ulrich Krause

 

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